Gesundheitsberuferegister

Mit dem Gesundheitsberuferegister-Gesetz wurde die Einrichtung des Gesundheitsberuferegisters beschlossen, welche der Qualitätssicherung und Patientensicherheit dienen soll. Demnach müssen sich bestimmte Berufsgruppen bei der zuständigen Registerbehörde registrieren.

Mit diesem Berufsregister soll Transparenz und Nachvollziehbarkeit für Berufsangehörige, PatientInnen und DienstgeberInnen geschaffen werden.

Welche Berufsgruppen sind betroffen?

 Gesundheits- und Krankenpflegeberufe:

  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Pflegefachassistentin und Pflegefachassistent
  • Pflegeassistentin und Pflegeassistent

 Gehobene medizinisch-technische Dienste:

  • Physiotherapeutin und Physiotherapeut
  • Diätologin und Diätologe
  • Ergotherapeutin und Ergotherapeut
  • Logopädin und Logopäde
  • Orthoptistin und Orthoptist
  • Biomedizinische Analytikerin und Biomedizinischer Analytiker
  • Radiologietechnologin und Radiologietechnologe

Was müssen Berufsangehörige nun tun?

Seit 1. Juli 2018 müssen Angehörige der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe und der gehobenen medizinisch-technischen Dienste vor Beginn der Berufsausübung die Eintragung in das Gesundheitsberuferegister beantragen. Der Antrag kann im Rahmen eines Onlineverfahrens mittels Handysignatur oder eigenhändig unterschrieben persönlich eingebracht werden.

Waren Sie bereits am 1. Juli 2018 zur Ausübung eines betroffenen Berufes berechtigt, so haben Sie noch bis 30. Juni 2019 Zeit, um sich bei der zuständigen Registrierungsbehörde zu registrieren.

Für Selbständige und Berufsangehörige, welche nicht AK-Mitglieder sind, ist die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) als Registrierungsbehörde zuständig.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums.